Über einen wunderbaren Austausch in einer Adventgruppe der lieben Natalie Bidmon kam das Thema der Neu*Gier auf. Hierbei stellte sich mir die Frage, wie das bei mir negativ besetzte Thema denn auf beiden Seiten beleuchtet werden kann.
Mittlerweile verwende ich super gerne die künstliche Intelligenz, um genau hier spannende Aspekte aus mehreren Sichten zu erhalten. Anbei eine kleine Ansammlung von Ideen, die mir ChatGPT zur Verfügung gestellt hat. Schaue Dir die Impulse an. Vielleicht entdeckst Du da spontan auch ein Buch oder ein Idee, welche Du genauer betrachten möchtest :-)
Die GIER - ein Gedicht von ChatGPT
>>In Gier verstrickt, ein Netz aus dünnen Fäden,
neugierig lockt Verlangen, wild entschlossen.
Ein Tanz mit Habgier, Schatten unseres Seins,
entfaltet sich ein Drama, ungelöst, unverdrossen.
In leisen Flüstern weckt die Gier das Streben,
neugierig nach dem, was im Verborg'nen webt.
Doch wo das Herz in mildem Glanz erglüht,
entfaltet sich die Gier als Trieb, der Leben hebt.
Gier, nicht nur Dämon, auch ein leiser Ruf,
neugierig nach dem, was unser Dasein würzt.
Das Streben, mehr zu sein, als nur ein Stück,
entfacht die Gier als Glut, die nie verblüht.<<
Mein Prompt: "Schreibe mir ein Gedicht über das Thema "Gier". Verwende hierfür auch die Worte und Definitionen: "neugier und Verlangen nach etwas". Betrachte in dem Gedicht die unerlöste Seite der Gier, wie auch die positive Seite. Verwende ein Vierzeilen Reimmaß"
Allgemeine Werke zum Thema Gier/Neugier/Habgier
Verschiedene Dichter und Denker haben sich in ihren Werken mit den Themen Gier, Neugier und Habgier auseinandergesetzt. Hier sind einige Beispiele:
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Johann Wolfgang von Goethe:
- Goethes "Faust" ist ein klassisches Werk, in dem die Gier nach Wissen und Macht eine zentrale Rolle spielt. Besonders in der Figur des Faust manifestiert sich eine Art Gier nach dem Unbegreiflichen.
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William Shakespeare:
- Shakespeares "Macbeth" behandelt die Gier nach Macht und deren zerstörerische Auswirkungen. Die Figur Macbeth wird von seiner eigenen Gier verzehrt.
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Dante Alighieri:
- In der "Göttlichen Komödie" von Dante wird die Gier als eine der sieben Todsünden thematisiert. Insbesondere in der Darstellung der Hölle wird die Strafe für die Gierigen beschrieben.
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Erich Kästner:
- Kästners Gedicht "Die Ballade vom Nachahmungstrieb" beschäftigt sich mit der Gier nach Konsum und dem Streben, es anderen nachzutun. Hier wird die Habgier im Kontext der Konsumgesellschaft betrachtet.
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Heinrich Heine:
- Heines Gedicht "Die schlesischen Weber" greift die soziale Gier und Habgier im Kontext der Industrialisierung auf. Die Weber rebellieren gegen die ausbeuterischen Bedingungen und zeigen die Schattenseiten von Gier und Macht.
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Friedrich Schiller:
- Schillers Drama "Die Räuber" behandelt Themen wie Gier, Neid und Verlangen nach Macht. Die Figuren in diesem Drama sind von unkontrollierter Gier getrieben, was zu tragischen Konsequenzen führt.
Diese Werke bieten unterschiedliche Perspektiven auf die Themen Gier, Neugier und Habgier und reflektieren die vielfältigen Facetten dieser menschlichen Eigenschaften.
Mein PROMT: "Nenne mir Dichter und Denker und deren Werke, in denen von Gier/Neugier/Habgier die Rede ist"
Dichter und Werke, welche die positiven Seiten betrachten
Ja, es gibt auch Dichter und Werke, die die positiven Aspekte von Gier, Neugier und Verlangen betrachten. Hier sind einige Beispiele:
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Johann Wolfgang von Goethe:
- Goethe betrachtet in seinem Werk "Faust" nicht nur die destruktiven Seiten der Gier, sondern auch den positiven Aspekt des menschlichen Strebens nach Wissen und Weiterentwicklung.
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Rainer Maria Rilke:
- Rilke, insbesondere in seinen "Duineser Elegien", erkundet das Verlangen als einen treibenden Motor des Lebens. Er betrachtet das Streben nach Erfüllung und Erkenntnis als etwas, das die Seele vorantreibt.
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Hermann Hesse:
- Hesses Roman "Siddhartha" behandelt das spirituelle Streben und die Suche nach Wissen als positive Aspekte. Die Neugier auf die Welt und die innere Entwicklung werden hier als essentiell für die persönliche Erfüllung dargestellt.
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Walt Whitman:
- Whitmans Gedicht "Song of Myself" feiert die Neugier und das Verlangen nach Selbsterkenntnis. Es ermutigt dazu, die Welt mit offenen Augen zu betrachten und sich selbst in all ihren Facetten zu erforschen.
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Robert Frost:
- Frost erkundet in einigen seiner Gedichte das Verlangen nach Erfahrungen und die Neugier auf das Unbekannte. "The Road Not Taken" ist ein Beispiel, in dem die Wahl des weniger begangenen Weges als Ausdruck von Neugier und Individualität betrachtet wird.
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Emily Dickinson:
- Dickinsons Gedichte behandeln oft das Verlangen nach spiritueller Erfüllung und die Suche nach höherem Verständnis. Ihre poetischen Werke erkunden die positiven Aspekte von innerer Neugier und Streben nach Wissen.
Diese Dichter und ihre Werke reflektieren, dass Gier, Neugier und Verlangen nicht nur negative Kräfte sind, sondern auch positive Antriebe, die das Streben nach Wissen, Wachstum und Selbstverwirklichung fördern können.
Mein PROMT: "Gibt es auch Dichter und Werke, welche die positiven Seiten betrachten?"
Fazit:
Ich liebe die deutsche Sprache und entdecke immer mehr die Faszination für die Feinheiten. Interessanter Weise hatten wir in der Schule einige der oben genannten Werke durchgesprochen. Da hat es mich aber noch nicht interessiert ;-)
Meine Frage an Dich: Was inspiriert Dich zu diesem Thema? Schreibe mir gerne eine E-Mail